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Willkommen im Zentrum
für die psychiatrische
und psychotherapeutische
Behandlung
geflüchteter Menschen

gzf

Das Gesundheitszentrum für Flüchtlinge

wurde Anfang 2016 als gGmbH durch den gemeinnützigen Verein XENION www.xenion.org und die PIBB–Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg www.pi-bb.de gegründet.

Zielgruppe des GZF sind traumatisierte und /oder psychisch erkrankte Menschen, die nach Flucht aus ihren Heimatländern in Deutschland Asyl beantragt haben. Menschen, die politischer Verfolgung oder Bürgerkriegsbedrohungen ausgesetzt waren bzw. denen aufgrund der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz zu gewähren ist.

Das GZF ermöglicht für diese Menschen eine psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung, die sich an einem ganzheitlich ausgerichteten Krankheitsverständnis und an Kriterien kultursensibler Behandlung orientiert. Dabei soll die Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen der psychiatrischen Regelversorgung im integrierenden Sinne befördert werden.

Zusammenführung von Kompetenzen

Im GZF werden die langjährige Erfahrung von XENION als spezialisiertem psychosozialem Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge und Überlebende von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen sowie die in der Integrierten Versorgung erprobten Strukturen des PIBB-Versorgungsnetzes zusammengeführt.

Rechtsstatus

Das GZF ist eine vom Zulassungsausschuss für Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin ermächtigte Einrichtung zur ambulanten psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung (Diagnostik und Behandlung) von Menschen, die Verfolgung, Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben und die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzes erhalten. Insbesondere geht es um die Versorgung der Asylbewerber, die länger als 15 Monate in Deutschland sind und über deren Antrag noch nicht rechtsgültig entschieden wurde (gemäß § 2 Asylbewerberleistungsgesetz).

Die Versorgung ist ausgerichtet auf in Steglitz-Zehlendorf und den angrenzenden Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Wilmersdorf-Charlottenburg lebende Flüchtlinge, darüber hinaus auch für Patienten anderer Bezirke ggf. auch angrenzender Regionen in Brandenburg ansprechbereit.